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Umbau Zeit

5 Teenie Sprüche

In der Pubertät stellen heranwachsende Kinder das häusliche Miteinander auf den Kopf. Sie ziehen sich in ihr Zimmer zurück, pochen auf ihr eigenes Leben und verweigern sich familiären Pflichten. Die fünf beliebtesten Sprüche dazu – und was dahintersteckt.

Text: Reinhard Grohmann
Illustration: Xaviera Altena / Shop Around

01

„Geh raus!“

Aus den netten Kindern werden Teenager, die sich schlecht gelaunt in ihr Zimmer verkriechen. Doch der Hintergrund dafür ist positiv: Die Pubertät weist in die Zukunft. Damit das Kind zum Erwachsenen werden kann, muss es sich von seinen Eltern abgrenzen. Umfangreiche Umbauarbeiten stehen an – und dafür braucht es Ruhe.

02

„Du nervst!“

Die Nervenbahnen im Gehirn werden zu „Autobahnen“ ausgebaut und bekommen Schutzhüllen – sogenannte Myelinschichten. Dabei funktionieren die Verbindungen zwischen Fühlen und Denken zeitweise kaum noch. Die Teenager sind schnell gereizt und geben Gefühle wie Wut und Ärger ungefiltert an die Umwelt ab.

03

„Mache ich nicht!“

Totalverweigerung ist für Eltern ärgerlich, das „Nein“ hat aber noch eine andere Seite: Indem Teenager alles in Frage stellen, finden sie neue Antworten – vor allem ihre eigenen. Eltern sind und bleiben in einer Coaching-Verantwortung für ihre Kinder. Aber leiten heißt auch, sie ihren eigenen Weg finden zu lassen.

04

„Ja gleich.“

Bei Aufforderungen die höfliche Variante von Zitat 3 („Mache ich nicht.“). Hintergrund dafür: Motivation und Antrieb der Jugendlichen sind in der Pubertät häufig eingeschränkt, sie kommen langsamer in Schwung. Hier hilft nur der Motor einer guten Beziehung – und die rechte Mischung aus Geduld und Nachdruck.

05

„“

Die häufigste Äußerung Heranwachsender im Dialog mit ihren Eltern ist: Keine. Teenager sind für Signale von außen schwieriger zu erreichen. Vor allem morgens fällt es schwer, weil sich die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin verändert. Für Eltern heißt dies: einfach da sein. So manches gute Gespräch ergibt sich ganz unerwartet.

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