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Freiheit beginnt für Autofahrer schon lange vor dem hoch automatisierten Fahrzeug der Zukunft, das sich ganz von alleine bewegt. Schon seit vielen Jahren erleichtern elektronische Assistenten den Alltag und sorgen für mehr Komfort und Sicherheit beim Fahren, vom automatischen Parken bis zur Notbremsfunktion.

Text: Laurin Paschek

Automatisches Parken

Unübersichtliche Parklücken und querende Verkehrsteilnehmer setzen Autofahrer beim Ein- und Ausparken immer wieder unter Stress. Deswegen erkennen Ultraschallsensoren mögliche Hindernisse und senden Signaltöne aus, Kameras erfassen das Fahrzeug-Umfeld. Ende der 2000er Jahre war der Volkswagen Touran das weltweit erste Auto, das selbsttätig die optimalen Lenkbewegungen durchführen kann. Heute brauchen diese Systeme dazu nur noch 80 Zentimeter Spielraum, eine Bremsfunktion verhindert Parkrempler. Beim Ausparken erkennen Radarsensoren andere Fahrzeuge und bremsen notfalls.

Kreuzungsassistent

Wenn die Sicht auf die Fahrbahn versperrt ist, etwa durch einen parkenden Lieferwagen, so gilt: Ganz langsam vorwärtstasten, maximal im Schritttempo. So haben hat es jeder Autofahrer gelernt. Dennoch sind schlecht einsehbare Kreuzungen nach wie vor ein Unfallschwerpunkt. Der neu entwickelte Kreuzungsassistent im Touareg warnt deshalb vor Fahrzeugen, die sich an Kreuzungen, Ausfahrten oder Parkplätzen seitlich dem Vorderwagen nähern. Reagiert der Fahrer auf eine Warnung nicht, erfolgt im Rahmen der Systemgrenzen ein Notbremseingriff.

Stauassistent

Der „Stop-and-Go“-Verkehr im Stau zehrt nicht nur an den Nerven. Beim monotonen Beschleunigen und Bremsen sinkt auch die Aufmerksamkeit, das Risiko von Auffahrunfällen steigt. Abhilfe verspricht der Stauassistent, der den Spurhalteassistenten mit der automatischen Distanzregelung verbindet. Eine Kamera in der Frontscheibe erkennt die Fahrspur, Radarsensoren die vorausfahrenden Fahrzeuge. Das Auto lenkt, beschleunigt und verzögert automatisch. Der Fahrer muss aber den Verkehr im Auge behalten und notfalls eingreifen.

City-Notbremsfunktion

Es ist die Schreckensvision: Ein Kind läuft plötzlich und unvermittelt vor das Auto. Automatische Assistenzsysteme werden zukünftig dabei helfen, Fußgänger besser zu schützen. So scannt die City-Notbremsfunktion bei Stadtfahrten unter 30 km/h mit Hilfe von Radarsensoren den Bereich vor dem Fahrzeug, erkennt einen drohenden Auffahrunfall auf vorausfahrende oder stehende Fahrzeuge und leitet bei Bedarf eine Vollbremsung ein. Mit einer zusätzlichen Kamera ausgerüstet, können die Systeme ab 2019 auch Fußgänger erkennen.

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