Webcontent-Anzeige Webcontent-Anzeige

Webcontent-Anzeige Webcontent-Anzeige

Didacta

Jeder ist ein Designer: Die Autostadt auf der Didacta 2016 in Köln

Webcontent-Anzeige Webcontent-Anzeige

Auf der letzten Bildungsmesse didacta präsentierte die Autostadt ihr Programm im Spannungsfeld zwischen Mobilität und Design.

Die Ausstellungsreihe „Design Display“ in der Autostadt geht der Frage nach: „Was ist Design?“ und möchte aufzeigen, welche Rolle Design in unserem Alltag spielt und welche Räume sich für Diskussionen über die politischen und sozialen Dimensionen von Design öffnen lassen. Ziel der Inszenierung ist es, die aktuelle Designdebatte auszuweiten und zu hinterfragen, welche Produkte heute Ergebnis bewusster Gestaltung sind – von Produkten, über die Gestaltung urbaner Räume über die Landschaft bis hin zu unseren engsten Lebensräumen und unseren Gedanken. Diese Fragen werden auch im Rahmen des Bildungsangebotes der Autostadt aufgegriffen.

Design heißt gestalten aber auch, sich etwas anzueignen. Im Bereich der technischen Bildung auf dem Stand der Autostadt ging es deshalb nicht nur um handwerkliche Fähigkeiten und das Vermitteln von technischen Zusammenhängen und Funktionsweisen sondern auch darum, mit Hilfe technischer Produkte die Lebenswelt zu gestalten, Prozesse zu steuern und Kommunikation zu ermöglichen. Dazu gehört es auch, die individuelle Mobilität junger Menschen zu unterstützen. Dafür bot die Autostadt auf der didacta einen einstündigen Ausschnitt aus einer in Wolfsburg im Auftrag des Niedersächsischen Kultusministeriums angebotenen Lehrerfortbildung für die Planung und Durchführung eines Mofa-Kurses – ganz praktisch und direkt an einem Mofa.

An einer anderen Station stellte die Autostadt ihren Gästen die Frage nach der sinnvollen Nutzung von Ressourcen. Auch hier lassen sich Leitfragen vom erweiterten Designbegriff ableiten: Welche Eigenschaften haben Produkte? Welche Ressourcen stecken in ihnen? Was signalisiere ich mit der Nutzung ganz bestimmter Produkte? Speziell entwickelte Unterrichtsmaterialien der Autostadt geben dazu Orientierung und unterstützen die Lehrkräfte dabei, sich mit der Produktion und den Transportwegen von Lebensmitteln auseinander zu setzen. Begriffe wie virtuelles Wasser, ökologischer Fußabdruck oder ökologischer Rucksack werden nicht nur erläutert, sondern auch von den Schülern ermittelt und bestimmt.

Dieser Ansatz fand sich auch im „gesunden Frühstück“, einer weiteren Station am Stand der Autostadt, wieder. Die Besucher konnten sich ihre eigene Müslimischung zusammenmischen – und beschäftigten sich dabei mit Fragen zur Ernährung, aber auch zum Produkt- und Markendesign.

Die Besucher des Autostadt-Standes wurden nicht nur praktisch an die Unterrichtsthemen herangeführt, sie konnten sich auch mit ihren eigenen Ideen und Anmerkungen aktiv einbringen. In einem speziell für den didacta-Auftritt entworfenen DesignForum hatten sie die Möglichkeit, ihre eigenen Gedanken im Kontext mit dem vorgestellten Bildungsanspruch der Autostadt abzugleichen.

Webcontent-Anzeige Webcontent-Anzeige

Didacta

Mehr Informationen zur Bildungsmesse finden sie hier:
www.didacta-hannover.de