Movimentos Festwochen 2016
 

Movimentos Festwochen

Das Kulturfestival der Autostadt

Seit zehn Jahren bilden gesellschaftsrelevante Themen ein Dach für das Programm der Movimentos Festwochen. In diesem Jahr ist dieses Thema die Liebe. Sie gilt seit Menschengedenken als die größte der Tugenden, denn nichts Wahres kann ohne sie geschehen.

Wie sehr die Welt der Liebe bedarf, erleben wir mehr als deutlich in der Gegenwart, die ein Zeitalter der Migrationen einzuleiten scheint. Besonders von den europäischen Gesellschaften wird in wachsendem Maße eine Nächstenliebe erwartet, die mit dem Begriff Empathie nur begrenzt umschrieben ist. Sie verlangt vielmehr nach der alten und neuen Tugend wirklicher Bescheidenheit gegenüber sich selbst und der Zuwendung zum Nächsten, die uns im Zeitalter der Ökonomisierung alles Irdischen abhandengekommen zu sein scheint.

Die Geschichte und die Geschichten der Liebe zwischen den Menschen sind seit Jahrtausenden Geschichten von Glück und Unglück, von Hoffnung und Verzweiflung, von himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt. Der griechische Philosoph Platon lässt in seinem Symposion – Das Gastmahl den Komödiendichter Aristophanes vom Mythos der Kugelmenschen erzählen, die in Vorzeiten als kugelförmige Gestalten in harmonischer Einheit mit ihrem idealen Gegenpart gelebt hätten. Doch übermütig geworden hätten sie sich einen Weg in den Himmel bahnen wollen. Das habe den Göttervater Zeus erzürnt, der sie daraufhin in zwei Hälften geteilt habe. Seither versuchten die Hälften, in der Liebe zueinanderzufinden, um wieder ungeteilt zu sein und zu leben.

Doch vieles hindert die Menschen daran. Oft fehlt es an der Bereitschaft, sich wirklich zu binden, Verantwortung füreinander zu übernehmen und gemeinsam durch das Leben zu gehen. Das Gebot Christi: ‚Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!‘ ist ebenso bekannt wie unbefolgt – was darauf hinweist, dass es sich bei seiner Missachtung nicht um ein Erkenntnisproblem, sondern um ein Umsetzungsproblem handelt.

Vom großen Glück, zu lieben und geliebt zu werden, handelt das „Hohelied des Salomo“, einer der schönsten Liebestexte, die je geschrieben wurden. Der Choreograf Abou Lagraa mit seiner „Compagnie La Baraka“ zeigt in einer Koproduktion mit den Festwochen eine Adaptation des biblischen Textes. Welche Zumutungen das Gebot „Liebe deinen Nächsten!“ mit sich bringen kann, wird mehr als deutlich in Hans Magnus Enzensbergers Essay über „Die große Wanderung“, deren Spuren Peter Lohmeyer lesend folgen wird. Dem Glück und Herzeleid der Liebe widmete die deutsche Romantik einige der schönsten Lieder. Berührende Kompositionen von Robert Schumann und Johannes Brahms stehen auf dem Programm einer Matinee mit Anna Lucia Richter und Michael Gees.

Dies sind nur einige Beispiele aus dem Programm der diesjährigen Movimentos Festwochen. Wir möchten Sie dazu einladen, nachzudenken, nachzuempfinden und die Dinge des Lebens aus Perspektiven wahrzunehmen, die Ihnen bisher vielleicht verschlossen geblieben sind.

"Cantique des cantiques" - Compagnie La Baraka / Abou Lagraa - © Dan Aucante

Movimentos Festwochen 2016 – Thema Liebe

Die 14. Movimentos Festwochen vom 2. April bis 10. Mai standen unter dem Motto „Liebe". Fünf Wochen lang brachte das Festival renommierte Künstler aus aller Welt nach Wolfsburg. Das Programm aus zeitgenössischem Tanz, Jazz, klassischen Matineen und Soireen, szenische Lesungen und Schauspiel umfasste rund 60 Veranstaltungen. Hier erfahren Sie mehr über das jährliche Kultur-Highlight und die einzelnen Programmpunkte:

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Ausführliche Informationen rund um die Movimentos Festwochen, das Veranstaltungsprogramm, eine Chronologie der vergangenen Jahre sowie Hintergrundinformationen finden Sie auf der Movimentos Homepage:
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