Ingo Günther

"Exosphäre"

Ingo Günthers zweiteilige Arbeit „Exosphäre“ und „World Processor – Globenfeld“ befindet sich auf der Piazza im KonzernForum der Autostadt und begrüßt Sie bereits vor dem Betreten des Themenparks.

Die „Exosphäre“ – ein Gitterglobus aus Aluminium – hat einen Durchmesser von 12 Metern und wiegt 4,5 Tonnen. Sie verhält sich im Maßstab 1:1 Mio. zur Erde und schwebt entsprechend der Neigung der Rotationsachse unseres Planeten in einem Winkel von 23,45° über den Köpfen der Gäste.

 

 

Im Inneren der Installation sehen Sie zwei Schriftbänder, auf denen Informationen in englischer und französischer Sprache zu lesen sind. Außen am Globus befestigt befindet sich eine blaue LED-Anzeige, die Ihnen die geographische Position Wolfsburgs, die örtliche Temperatur sowie die Ortszeit verrät. „Wolfsburg liegt auf der Südhalbkugel?“ werden Sie sich beim Betrachten fragen - blicken Sie jedoch auf die Spiegelung der „Exosphäre“ im darunterliegenden Globenfeld, vervollständigt sich das Bild.

Der Künstler

Ingo Günther wurde 1957 in der Nähe von Hannover geboren und wuchs in Dortmund auf. Er studierte Ethnologie und Kulturanthropologie in Frankfurt am Main. Während der siebziger Jahre bereiste er Nordafrika, Asien, Nord- und Zentralamerika.

1978 schloss Günther ein Studium an der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf an und wurde 1983 Meisterschüler von Nam June Paik. Im selben Jahr erhielt er das New York Stipendium der Kunstakademie Düsseldorf am P.S.1. Es folgten Stipendien des DAAD sowie des Kunstfonds.

Bereits zu Beginn der 80er Jahre nahm Ingo Günther an renommierten Ausstellungen teil und fand schon mit seinen ersten Videobändern und -installationen Beachtung. In diesen Arbeiten beschäftigt sich der Künstler mit Themen wie Bewegung, Schnelligkeit und Informationsüberfluss.

1984 begann Günther, unter dem Label „Ocean Earth“ Satellitendaten ziviler Aufklärungs- und Überwachungssatelliten zu erwerben. Er bearbeitete und interpretierte diese Bilder und verkaufte sie an die Medien. Das Ziel des Künstlers war es, für die Bevölkerung unzugängliche militärische sowie ökologische Informationen an die Öffentlichkeit zu bringen und damit ein Instrumentarium für mehr Transparenz zu schaffen. Die Teilnahme an der documenta 8 in Kassel im Jahr 1987 brachte Ingo Günther von seinen rein journalistischen Recherchen zurück in die Welt der Kunst.

1990 gründete er in Leipzig den „Kanal X“, um einen Beitrag zur Etablierung einer freien Medienlandschaft zu leisten.

Zahlreiche Reisen durch die Flüchtlingslager der Welt wurden zur Grundlage für sein Konzept der „Refugee Republic“.

Lehraufträge erhielt er an den Kunstakademien Braunschweig (1985), Münster (1986/87) und am San Francisco Art Institute. Von 1990 bis 1994 war er zudem Professor an der Kunsthochschule für Medien in Köln.

Ingo Günther lebt und arbeitet in New York.

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