Der Künstler
Gerhard Merz wurde 1947 in Mammendorf bei München als Sohn eines Architekten geboren. Von 1969 bis 1973 studierte er an der Akademie der Bildenden Künste in München. 1975 fanden erste Einzelausstellungen statt, die Merz mit seinen seit 1971 entstandenen, großflächigen Rasterbildern und monochromen Arbeiten bestückte. Die Beschäftigung mit Farbe war von Beginn an ein Leitmotiv im Werk von Gerhard Merz. Vorbilder und Inspirationsquellen waren u. a. Künstler der klassischen Moderne wie Piet Mondrian und Mies van der Rohe sowie amerikanische Nachkriegskünstler wie Ad Reinhardt und Barnett Newman. Ende der siebziger Jahre begann Gerhard Merz, die Farbflächen seiner Werke mit typographischen Wort- und Textbausteinen zu verbinden. Ab 1982 kamen Siebdrucke nach Fotografien hinzu, die er bei seinen Ausstellungen mit Wandmalereinen und monochromen Bildern kombinierte. Seit Mitte der 80er Jahre sind seine Arbeiten raumumfassend, in den späten 80er Jahren kamen architektonische Elemente hinzu. Diese klaren, auf den Raum bezogenen Installationen waren es, die ihn international bekannt machten. Gerhard Merz lehrt an der Kunstakademie Düsseldorf. Er lebt und arbeitet in Berlin und in Pescia (Italien).













