Panorama des Konzernwissens

- Neue Filme erwarten die Besucher in der Ausstellung „Investor Relations“ in der KonzernWelt (Foto: Klaus Bossemeyer)
Investor Relations – Börse und Aktien besser verstehen
Im Bereich „Investor Relations“ finden Besucher neue spannende Informationen und Filme über viele Aspekte der Börse und der Aktiengesellschaften.
Penny Jackson erklärt gerne. Die freundliche junge Frau, von Beruf Xetra-Spezialistin, arbeitet im Frankfurter Börsensaal der Deutschen Börse AG. Während sie von ihren Aufgaben erzählt, blickt sie immer wieder auf die Bildschirme vor ihr, auf die laufenden Kurven und Zahlenkolonnen. Zu sehen ist sie in einer Reihe von neuen Filmen in der Ausstellung „Investor Relations“ in der KonzernWelt. Zusammen mit dem Analysten Horst Schneider gehört sie zu den neuen Protagonisten, die die Besucher durch einen ganzen Tag an der Börse führen – von acht Uhr morgens bis acht Uhr abends. Gemeinsam beantworten sie Fragen, die sicherlich viele schon gestellt haben, auch wenn sie sich bisher noch nicht eingehend mit Finanzmarkt, Börse und Geldanlage beschäftigt haben.
Experten aus verschiedenen Bereichen erklären
Vertreter verschiedener Berufe, der Fondsmanager Ingo Speich, die aus dem Fernsehen bekannte Journalistin Anja Kohl und der Investor-Relations-Mitarbeiter von Volkswagen Oliver Larkin, erklären, was sie tun. So erfährt der Besucher, wie der Aktienkurs entsteht, was Xetra und ein Orderbuch sind und wie ein Fondsmanager die richtigen Unternehmen für die Kunden aussucht, die in einem Nachhaltigkeitsfonds investieren möchten. So erschließen sich Stunde für Stunde die Dynamik des Börsengeschehens, das Zusammenspiel der Weltbörsen und die Gesetzmäßigkeiten des Marktes. Ein Unternehmen wie Volkswagen muss nicht nur im Bereich Technik und Produktion eine große Expertise besitzen. Genauso wichtig ist es, die Gesetze des Finanzmarktes zu kennen und zu beherrschen sowie Investoren von der Werthaltigkeit der Volkswagen-Aktie zu überzeugen.
„Wodurch wird eine Aktiengesellschaft beeinflusst“
Einen Einblick in das Wissen und die Erfahrungen eines Weltkonzerns erhalten Besucher im Exponat „Wodurch wird eine Aktiengesellschaft beeinflusst“.
Seit Anfang März stehen hier zwei neue Filme zu neuen Themenfeldern zur Verfügung. Diese Filme stellen dar, wie Zusammenschlüsse von Unternehmen funktionieren: Besucher können dies am Beispiel der Lastwagenproduktionen von Volkswagen, Scania und MAN verfolgen. Ein Mitarbeiter der Abteilung Investor Relations der Volkswagen AG erklärt unter anderem, welche Befugnisse und Kompetenzen die einzelnen Organe haben und wie sie miteinander zusammenhängen. Wer mit Aktien handeln möchte, kann seine Fähigkeiten beim Börsenspiel auf die Probe stellen. Schon viele Besucher zeigten sich hier erfolgreich. Der Versuch lohnt sich: Die fünf besten Spieler eines Monats werden eingeladen, in Begleitung eines Autostadt-Guides an einer Börsenreise nach Frankfurt teilzunehmen.
Forschung und Entwicklung im AutoLab
Welche zukunftsweisenden Fahrzeugtechnologien gehen aus der Forschung und Entwicklung hervor?
Mit allgemein verständlichen Antworten auf diese und andere Fragen ermöglicht das Panorama des KonzernWissens im AutoLab Einblicke in das Wissen eines Weltkonzerns. Neben der futuristischen Architektur gibt es eine weitere Besonderheit: Erstmals wird künstliche Intelligenz im Dialog erlebbar gemacht.
So entstand in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) eine interaktive Attraktion zum Thema Forschung. Unter Anleitung der virtuellen Charaktere Jara und Taron gilt es, verschiedene Karosserieteile richtig zu kombinieren. Kenntnisreich und humorvoll analysieren die beiden die technischen Möglichkeiten und Risiken der jeweiligen Entwürfe.
Logistik
Die Welt der logistischen Planung können die Besucher in einem spannenden Computerspiel für sich entdecken.
Beim Logistikspiel werden für die Montage eines Fahrzeugs weltweit Teile produziert. Die Aufgabe für die Spieler besteht darin, diese Teile mit unterschiedlichen Transportmitteln sehr schnell und möglichst gleichzeitig an ein zentrales Werk zu liefern – bevor das Geld alle, die Zeit abgelaufen und der Treibstoffvorrat verbraucht ist. Wer beim Logistikspiel im Rennen gegen andere Besucher auf Schiffe, Züge und LKW setzt, ist langsam, wer ausschließlich das Flugzeug wählt, verbraucht mehr Treibstoff und ist bald pleite.
Handhabung und Ziele des Spiels werden innerhalb eines kleinen Liefernetzes in der ersten von drei Spielstufen deutlich. Von Level zu Level erhöht sich die Anzahl der Teile und der Druck auf die Spieler. Wer es nicht schafft, für den ist das Spiel vorbei. Jedoch nicht für immer. Jeder Spieler kann sich namentlich mit seinem erreichten Punktestand eintragen und diesen bei einem erneuten Versuch verbessern.

























